Konsensgruppe

Die unabhängige und parteiübergreifende Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung wurde im April 2011 von einem Konsortium großer Stiftungen als Antwort auf den sich verschärfenden Fachkräftebedarf initiiert. Trotz der Dringlichkeit des Fachkräftebedarfs sind politische Maßnahmen, wie die Fachkräftelücke geschlossen werden kann, umstritten – besonders die Rolle von gesteuerter Zuwanderung aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU).

Vor diesem Hintergrund hat die Konsensgruppe unter dem Vorsitz von Dr. Peter Struck und Armin Laschet politisch mehrheitsfähige Vorschläge für eine bessere Nutzung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials sowie eine zukunftsorientierte und strategische Zuwanderungssteuerung nach Deutschland erarbeitet und im Rahmen eines Abschlussberichts veröffentlicht. Mandat der Konsensgruppe war es, Politik und Öffentlichkeit – über Parteigrenzen hinweg – konkrete Vorschläge zur Deckung des Fachkräftebedarfs zu machen, die hohe Chancen auf breite politische Zustimmung haben.

Ziel der Konsensgruppe ist es, durch eine Verbesserung der beruflichen Chancen der Menschen im Inland sowie gesteuerte Zuwanderung einen Beitrag zur Wohlstandssicherung zu leisten. Die Handlungsempfehlungen der Konsensgruppe zur verbesserten Zuwanderung von Fachkräften aus Ländern der Europäischen Union sowie aus Drittstaaten sollen als Impuls für eine Reform der gegenwärtigen Regelungen der Zuwanderungssteuerung dienen.

Die Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung war eine Initiative der Stiftung Mercator, Freudenberg Stiftung, Körber-Stiftung und Vodafone Stiftung Deutschland. Die Robert Bosch Stiftung unterstützte die Konsensgruppe mit begleitenden Studien.